RES(E)T DAY?! – Der Ruhetag

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Jaja, die liebe Regeneration! Super wichtig, aber manchmal fällt es mir RICHTIG schwer nichts zu tun. Warum bloß?!

Da schleppt man sich von Montag bis Sonntag, vom Lauftraining zum Schwimmtraining und dazwischen noch zum Kraft- bzw Athletiktraining oder wie in meinem Fall zum Yoga und dann hat man trotzdem nicht genug?

Dabei doch sooo einfach: in die Wiese setzen oder auf die Couch legen, Augen zu und nix tun und nix schaffen. Mal kein Techniktraining im Wasser und keine Intervalle auf der Laufbahn zu laufen und auch keine Gewichte durch die Gegend zum Schleppen. Und trotzdem schleicht sich das Gefühl auf, man wäre faul. Wer kennt das noch?!

Die Erholung, also die Regeneration, ist sehr wichtig für unseren Körper und unseren Geist aber auch um anschließend wieder neue Bestzeiten erzielen zu können.

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Werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Regeneration (aus dem Lateinischen, regeneratio = Neuentstehung). Man versteht darunter genau jene Vorgänge im Körper, die zur Wiederherstellung einer physiologischen Balance zurückführen und sie stehen in einer Abhängigkeit zu einer vorangehenden Belastung. Es geht um die nötige (Wieder)Versorgung unseres Körpers!

 

Durch die Zuführung von Nährstoffen und Mineralien aus der Ernährung und Wasser sowie genügend Schlaf ersetzt der Körper – ohne das wir ihn hierzu bitten müssten – zerstörtes Gewebe wieder durch gesunde Zellen. Und das Beste: er erstellt nach einer großen (körperlichen) Belastung nichr nur den ursprünglichen Zustand wieder her, sondern einen noch stärkeren, vitaleren, fitteren. Das was dabei passiert, wird in der Trainingslehre auch Superkompensation genannt. Und für diesen Vorgang ist eine Ruhephase / Regenerationsphase unerlässlich, denn die eigentliche „Verbesserung“, der auch genannte Trainingseffekt, findet in dieser Phase statt.

Wenn diese Regeneration jedoch nicht oder in nur zu geringem Unfang stattfindet, hat der Körper keine Zeit die neu zugeführten Nährstoffe an den benötigen Stellen wieder einzubauen. Und  wenn die Belastung gar über einen zu langen Zeitraum andauert, erfolgt eine körperliche Auslaugung (Übertraining), der zu Mangelerscheinungen, Erkrankungen oder Verletzungen führen kann.

Wie kann man nun für eine optimale Regeneration sorgen? – Das ist sehr individuell, wie wir Sportler auch. Passend sind unter anderem:

  • Dehnen, Gymnasik (Yoga) oder Massagen
  • Eisbäder oder ein warmes Vollbad mit Kräuterzusätzen (zB Ampfer, Rosmarin)
  • ausreichende Versorgung mit Wasser und passenden Nahrungsmittel (evtl erhöhte Proteinzufuhr)
  • ein lockerer (Regenerations-)lauf
  • ausreichend Schlaf

So, ich versuch mich nun mal selbst an diese weisen und gut recherchierten Zeilen zu halten und genieße nun mal eine kurze sportliche Auszeit – bevor das richtige Training beginnt. Denn: bis zu meinem Traum – der ersten Mitteldistanz –  sind´s nur mehr 6 Monate.

 

 

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