1, 2 oder 3 – Garmin´s Produktpalette für ambitionierte Multisportler

Viele von euch überlegen vielleicht schon länger sich eine neue Sportuhr zuzulegen. Oder haben vielleicht erst vor kurzem zu Weihnachten eine neue oder einen Gutschein dafür bekommen. Ich möchte hier 3 Top-Geräte – für Triathleten und Läufer – vorstellen, von denen ich mehr als überzeugt bin.

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Drei Garmin Uhren ist keine zu viel. ABER: ich kann sie natürlich nicht alle tragen.

Garmin dürfte mittlerweile vielen Sportbegeisterten ein Begriff sein und ist Pionier, führender Entwickler und Hersteller von Geräten im Bereich der GPS (Global Positioning System) -Technologie. Gegründet wurde das Unternehmen im Oktober 1989 in Olathe/Kansas (USA) von Gary Burrell und Dr. Min Kao (=GARMIN) und ist seit 1991 in Deutschland präsent, seit 2008 als Garmin Austria GmbH und hat fast 9.000 Mitarbeiter weltweit. Charakteristisch für Garmin ist die eigenständige Entwicklung und Fertigung der Geräte, die wiederum höchste Qualität sichert. Hinzu kommt die jahrelange Erfahrung in der Produktion von GPS-Geräte.

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Als erstes durfte 2015 die Forerunner 920xt (auf den Bildern die schwarz-blaue, links) bei mir einziehen. Eine Multisport-/Triathlon-GPS-Uhr mit Laufeffizienzanalyse und Smart Notifications.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine uuuuurralte Polar, wo man den GPS-Sender noch am Oberarm trug und dann gab ich mich mit der allerersten Ausführung des miCoach Sensors von Adidas bzw der Laufapp Runtastic zufrieden und dachte, das ist alles was ich brauche. Irrtum!

Die Forerunner 920xt macht alles mit und liefert detaillierte Daten zum absolvierten Schwimm-/Rad- oder Lauftraining – egal ob Outdoor oder sowie jetzt Indoor. Und verfügt darüber hinaus über den „Triathlon“-Modus, dh. durch einen Tastendruck kann man vom Schwimmen zum Radfahren und zum Laufen wechseln, ganz unkompliziert, während man img_0100durch die Wechselzone läuft. Die erweiterten Laufeffizienz Werte, dh Schrittfrequenz, vertikale Bewegung und Bodenkontaktzeit sowie VO2max-Berechnung, eine Lauf-Prognose und ein (mMn defensiver) Erholungsratgeber garantieren ein optimales (Lauf-)Training. Dazu kommt eine barometrische Höhenmessung anhand des herrschenden Luftdrucks am Messort und dadurch ist eine detaillierte der Höhenmeter und des Höhenverlaufs möglich.

Fürs Nonplusultra beim Schwimmtraining misst die Uhr die Schwimmdistanz, Pace, Schwimmstilidentifizierung, Anzahl der Schwimmzüge, Übungsaufzeichnung und Erholungs-Timer, sowohl im Schwimmbad wie auch im Badesee.

Daneben bietet sie als erweiterte Features, die sogenannten Smart Notifications (Smartphone Benachrichtigungen zum Anzeigen von Email-, SMS-, WhatsApp und anderen Alarmen direkt auf der Uhr), sowie das Live-Tracking (also Position und Leistungsdaten werden in Echtzeit via Bluetooth und Smartphone an Freunde und Verwandte übermittelt) und die WLAN-Funktion (der automatische Upload auf Garmin Connect TM, wenn man in die Nähe seines (Heim-) WLANs kommt).

Eine ANT+ Schnittstelle, wie bei den meisten Garmin-Geräten, garantiert die Konnektivität mit Zubehör wie Tritt-/ und Geschwindigkeitssensoren oder dem Wattmess-Pedalsystem VECTOR, für eine detailgenaue Leistungsmessung direkt am Pedal, wo die Kraft vom Sportler aufs Rad übertragen wird.

Der Forerunner 920xt verfügt nicht nur über GPS, sondern greift auf Wunsch auch auf GLONASS (russische Satelliten) zurück, für eine Ausfallssicherheit und verbesserte Positionierung auch unter erschwerten Bedingungen zB zwischen hohen Gebäuden. Generell finde ich das GPS der Garmin Geräte sehr zuverlässig und ich hatte in allen Anwendungen binnen Sekunden ein GPS – Signal und konnte sofort loslegen.

Für begeisterte Trailläufer dürfte die TrackBack-Funktion (also die Navigationsfunktion bei der auf der aktuellen Tour umgekehrt wird und als Track zur Navigation am gleichen Weg zurück verwendet werden kann und somit für zusätzliche Sicherheit im schwierigen Gelände sorgt. Bei den Multisport-Geräten Forerunner 920xt und der weiter unten beschriebenen Forerunner 735xt ist das dann unter „zurück zum Start“ zu finden. Die bessere Darstellung ist natürlich am größeren Display des Forerunner 920xt.

Am meisten begeistert bin ich von der langen Akkulaufzeit von 24 Stunden im GPS-Trainingsmodus – so lange Zeit darf man sich bei keiner Langdistanz lassen 😉 – und im UltraTrac Modus annähernd die doppelte Dauer. Und wer sie nur als sportliches Accessoire tragen möchte: 4 Wochen im Uhrmodus. Aber wer tut das schon! :-).

Die Herzfrequenz-Messung erfolgt bei diesem Modell über einen anschmiegsamen Textil-Brustgurt, der auch für die erweiterten Laufeffizenzwerte erforderlich ist. Wer von technischen Daten nicht genug haben kann, findet HIER mehr dazu!

Fazit: Mein Liebling für SWIM-BIKE-RUN! Klare Kaufempfehlung für ambitionierte Multisportler!

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Als nächstes durfte sich die vivoactiveHR (die schwarze rechts am Bild) aus der vivo-Serie von Garmin an mein Handgelenk schmiegen. Die vivo-Serie umfasst die sogenannten Wearables, also Fitness Tracker und Sportuhren. Die mMn „best choice“ aus diesem Segment von Garmin. Zu einem sehr vernünftigen Preis bekommt man eine GPS-Fitness-Smartwatch mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Möglich macht dies das sogenannte Garmin Elevate, die Messung des Pulses am Handgelenk rund um die Uhr ohne zusätzliche Brustgurt. Damit verliert man seinen Puls nie aus den Augen und da der Ruhepuls ja auch darüber Aussage verschaffen kann, ob sich eine Erkältung annähert, finde ich diese Funktion sehr spannend.

Egal, ob man sie nur als Activity Tracker (also als Schrittzähler) im Alltag verwenden möchte, oder mit einer der vorinstallierten Apps damit Laufen/Radfahren/ Schwimmen/Wandern/ Skifahren, ja sogar SUP (Stand-up-paddeling) könnte man damit machen. Und weitere Sportarten kann man über Garmin IQ auch noch hinzufügen.
Also annähernd unbegrenzte Möglichkeiten – einzige Begrenzung evtl. die Akkulaufzeit von 8 Tagen im Smartwatch-Modus (mit Herzfrequenzmessung rund um die Uhr) und die 13 Stunden im GPS-Modus. Damit sind wir bei meinem doch relativ sportlichen Wochenprogramm (Anm. Ironman-Training) bei einer Laufzeit von 3-4 Tagen. Dann muss das gute Stück an die Steckdose.

Klar, könnte ich auch meine Forerunner 920xt für meinen (sportlichen Alltag) verwenden, aber das Gewicht von 47,6g zu 61g (FR 920xt) und das angenehme Überwachen meines Puls haben die vivoactiveHR momentan zu  meinem Alltagshelden gemacht. Mehr technische Details gibts hier.

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Erst seit wenigen Wochen im Test hab ich die Forerunner 735xt von Garmin. Sie ergänzt erst seit Sommer 2016 das Sortiment und ist der perfekte Trainingspartner für Läufer und Triathlen die ihren Brustgurt gerne los werden möchten oder aufgrund Reibens des Brustgurts unter dem Sport-BH (davon sind eher die LäuferINNEN und TriathletINNEN betroffen). Das meiste was ich zur Forerunner 920xt (siehe am Anfang des Beitrags) ausgeführt habe, gilt auch für die Forerunner 735xt. Also, egal ob GPS/GLONASS, die vielfältige Konnektivität oder längere Akkulaufzeit dank UltraTrac, diese Uhr hat`s auch. Die Uhr hat vorinstallierte Sport-Apps speziell für den Dreikampf Schwimmen – Radfahren – Laufen und die Multisportoption Triathlon, jedoch sind die Sportarten über das Garmin IQ noch erweiterbar. Natürlich ist auch dieses Modell, wie bei den beiden vorher, als Fitnesstracker/Activity tracker im Alltag ein verlässlicher Begleiter.

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Im direkten Vergleich mit der Forerunner 920xt ist hervorzuheben, dass dieses Modell die physiologischen Messwerte wie Belastungswert, Laktatschwelle und Leistungszustand errechnen kann. Das sie mit 41g um 20g leichter ist, kann für viele auch ein Argument sein, geht jedoch mMn zu Lasten der Displaygröße. Spezielle Funktionen wie das TrackBack (auf diesem Modell: „zurück zum Start“) werden dann nur eingeschränkt dargestellt. Die Akkulaufzeit beträgt bei diesem Modell 14 Stunden im GPS-Trainingsmodus und 40 Stunden im UltraTrac-Modus. Puuuuhhh, Langdistanz oder Ultralaufbewerb sind gesichert! Und 11 Tage im reinen Uhrmodus und aufgrund von Größe und Gewicht und des anschmiegsameren Uhrbands ist sie sehr angenehm zu tragen.

Vielen Sportlern ist natürlich auch STRAVA ein Begriff. Dieses Modell bietet die Konnektivität zu Strava bzw zu den Garmin Connect Streckensegmenten. Das sind virtuelle Wettkampfstrecken, die es dir ermöglichen, deine Leistungen mit deinen früheren Aktivitäten, Verbindungen mit Freunden oder Vereinskollegen oder der gesamten Garmin Connect Community zu vergleichen. Man kann in seiner Region nach Segmenten suchen, oder eigene Segmente erstellen oder mit diesem Modell auch auf die Strava Live Segmente automatisch zugreifen. Du erhältst eine Meldung, wenn dein ausgewähltes Strava Segment beginnt, sekundengenaue Updates deiner Bestzeit-Versuche und sofortige Ergebnisse, sobald das Segment beendet ist. Dabei werden Daten zur aktuellen Leistung dargestellt und mit deiner Bestzeit sowie den Zeiten des King oder der Queen of the Mountain (KOM/QOM) verglichen. Und wenn man diese Zeiten übertrifft, kannst du selbst den begehrten KOM oder QOM-Titel ergattern.

Ich hoffe, ich konnte einen großen Überblick über drei der Multisport-Modelle von Garmin bieten und stehe für Fragen natürlich sehr gerne zur Verfügung. #notsponsored #überzeugteanwenderin

#BeatYesterday*

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*#BeatYesterday – ist eine Kampagne von Garmin, die zu einem bewegteren und gesünderen Alltag verhelfen soll und mich als Person und Sportlerin fast komplett wiederspiegelt.
Gemäß dem Slogen #BeatYesterday – Spüre, was es heißt, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Gesünder zu leben, ausgewogener zu essen, sich wohler zu fühlen. #BeatYesterday hilft dir dabei. Indem es dich motiviert, ermutigt und immer wieder aufs Neue herausfordert. Schritt für Schritt entwickelst du dich weiter. Und übertriffst dich selbst! #BeatYesterday – Teilt auch ihr eure Ergebnisse und eure Entwicklung auf Facebook, Instagramm und Co unter #BeatYesterday

 

Wie ein paar vielleicht mitbekommen haben oder wissen, bin ich Freelancerin für das Unternehmen Garmin Österreich. Das heißt einerseits weiß ich sehr gut über die Produkte des Unternehmens Bescheid und bekomme laufend Schulungen, andererseits gebe ich bei Verkaufsunterstützungen (bei Handelspartnern oder Messen) dieses Wissen an Kunden und interessierte Sportbegeisterte weiter, sowie auch hier. Nicht alle drei Uhren gehören mir, eine davon wurde mir leihweise zum Testen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!
Und ein weiterer herzlicher Dank gilt meinem Laufkollegen Thomas für die tollen Bilder! DANKE!

 

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