Rückblick Mai – Juli 2016

Der Start in die heurige Laufsaison verlief etwas holprig für mich. Ich habe aber (mit einigen Monaten Abstand) beschlossen, mich nicht auf die „nicht so toll gelaufenen“ Läufe zu konzentrieren. Deshalb, wen das Debakel Anfang Mai interessiert kanns gern lesen,die anderen lesen weiter unten weiter. 🙂

Für das erste Mai-Wochenende war ein „Double-Feature“ geplant, siehe hier.
Voll motiviert und engagiert gings Samstag früh an den Start des „Welschlaufs“ nach Leutschach.

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Schon zwei Tage begann mein Magen-Darm-Trakt zu rebel und ich konnte kein Essen für mich behalten. 😦 Denkbar ungünstige Ausgangslage für einen Wettkampf über die Halbmarathondistanz. Dennoch, da es mir am Freitag Abend bzw Samstag früh etwas besser ging, entschied ich mich zum Start des Bewerbs zu fahren. Ich traf viele liebe Freunde, die übliche leichte „Vorbewerbsnervosität“, aber hatte nicht wirklich was außer einer halben Banane im Magen. Nach einem forcierteren Start, mit einer Pace fernab meiner normalen „Berg-auf-Laufgeschwindigkeit“ ging´s flott die ersten beiden Kilometer und die ersten Höhenmeter hoch. Schon da merkte ich, dass es nicht so „lief“ wie gewohnt. Fühlte mich leer, übel und hatte Mühe die Geschwindigkeit meines Laufpartners zu halten. Hinzu kam, dass der Lauf an einem der ersten heißen Tage in diesem Frühjahr (nach einer unglücklichen Frostperiode) stattfand und die Sonne erbarmungslos heiß herunterbrannte. Nach etwa 4 Kilometern teilte ich meinem  Bekannten mit, er solle doch unser geplantes Lauftempo alleine weiterlaufen und mir gings nicht so gut und ich würde mich zurückfallen lassen. Nach einem weiteren knackigen Anstieg wurde mir schwarz vor Augen, meine Kehle verengte sich unangenehm und mit Mühe sah ich eine nette Frau der Freiwillligen Feuerwehr bei einer Weggabelung im Wald stehen. Und ehe ich mich versah, nachdem ich mich erbrach, sank ich in ihrer Nähe halb kontrolliert, halb unkontrollier neben der Laufstrecke zu Boden.Danach wurde sogleich der Rettungsdienst verständigt und nach einigen Minuten am Boden liegend, kam sogleich der Notarzt und ein weiterer Rettungsdienst. Danach ging alles ziemlich rasch, ein EKG wurde gemacht und ich bekam eine Kochsalzlösung angeschlossen und man vergewisserte sich, dass nicht mehr war. Bereits dort musste ich mir selbst und auch dem anwesenden Notarzt eingestehen, dass das keine besonders schlaue Idee war, beim Wettbewerb zu starten, wenn man offenbar einen Magen-Darm-Infekt mit sich herumschleppt.
Danach gings per Rettungswagen (mein erstes DNF übrigens) in den Zielort und nachdem ich meine Freundinnen bei Ihrem Zieleinlauf zugejubelt hatte, gings für mich nach Hause.

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Den restlichen Tag verbrachte ich auf der Couch und auch meinen, für den nächsten Tag geplanten Start beim Wings for Worldrun (sponsored by Garmin), musste ich vernünftigerweise canceln. Den „Wings for Life World Run“ sah ich mit Tee und Zwieback auf der Couch.

Mit dem Training gings gut voran und so gings für mich gings dann zwei Wochen später beim Österreichischen Frauenlauf 2016 in Wien zur Sache.

Gelaufen wurden 10km im Wiener Prater und wo ich mit meinen 51:16min sehr glücklich und zufrieden ins Ziel kam. Das war für mich auch die Beruhigung, dass ich immer noch Laufen kann, wenn´s der gesundheitliche Zustand erlaubt.

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Eine Woche später hieß es: „TRI TIME!“ Der langersehnte Saisonauftakt in Sachen Triathlon stand am Plan und in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz  fand der Linz Triathlon statt.

Die olympische Distanz sollte es für mich werden.

Nach aufgeregtem Packen in Graz gings für mich nach Linz, wo ich ein Wochenende ganz im Zeichen meines Lieblingssports verbringen durfte.

Für mich standen an diesem Tag 900m Swim – 45km Bike – 10,5km Run am Plan. Also zuerst der Schwimmbewerb im Pleschinger See, dann führte uns die Radstrecke mit einigen Höhenmetern über 45km ins schöne Mühlviertel.

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Auf der Radstrecke des Linz Triathlons 2016 (danke an TriPassion.com fürs Foto)

Und anschließend standen noch 10,5km Laufen auf einer Pendelstrecke entlang der Donau am Programm. Als 13. in meiner Altersklasse kam ich dann mit einer Zeit von 3:14:08 ins Ziel. Die Splitzeiten im Detail:

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Yeah! I did it – meine 2.olympische Distanz

Sehr zufrieden mit dem Mai, gings dann am ersten Maiwochenende in der Nähe meiner Eltern zum „Wüstenlauf„, einem sonst sehr heißen Halbmarathon, nach Bad Radkersburg.
Gemeinsam mit einer lieben Bekannten, die ich über Instagram kennengelernt hatte, gings über die Halbmarathondistanz und bei Gewitterstimmung rund um Bad Radkersburg durchs Radkersburger Teichland. Nach etwa 5km musste ich mich leider von meiner Bekannten trennen und durfte so mit einem dort kennengelernten Läufer und Triathleten die verbleibenden 16km laufen. Etwa bei km 17 wurden wir dann vom Gewitter eingeholt und bei Blitz, Donner und strömenden Regen liefen wir weiter Richtung Ziel. Mit einer Zielzeit von 1:56:41 und komplett bis auf die Unterwäsche durchnässt gings dann unter die verdiente Dusche.

Die folgenden Wochen im Juni standen dann unter dem Motto „Trainieren – Feiern – Anmelden“. Etwas verkehrt, oder doch nicht?!
Neben meiner gewohnten Trainingsroutine mit Swim – Bike – Run wurde es auch Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden meinen 30.Geburtstag zu feiern. Nun offiziell in der neuen Altersklasse! 😛
FB_IMG_1468709335731Und als Geburtstagsgeschenk hab ich mich auch gleich für den Ironman 70.3 in Zell/See Ende August (eh seit Winter mein erklärtes Jahresziel) und für den GANZEN für den Ironman Austria 2017 angemeldet.

Ich nutzte auch gleich meinem diesjährigen Sommerurlaub, den wir eigentlich in Osttirol verbrachten, die Möglichkeit mit dem Auto und Rad nach Zell am See zu fahren. Um dort die Radstrecke des Ironman 70.3 Zell am See näher unter die Lupe zu nehmen.

Und last but not least startete ich letzten Samstag beim Römerlauf 2016 in Leibnitz über die Halbmarathonzeit und konnte meine diesjährte Zeit auf 1:54:14 drücken. Der Abstand zu meiner 2012 aufgestellten personal best schrumpft! 🙂

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So, nun sinds nur mehr 5 Wochen bis zu meinem Saisonhighlight: dem Ironman 70.3 in Zell am See – meinem Debüt auf der Mitteldistanz! 🙂 Ich freu mich schon, euch über die Zeit bis dahin hier oder auf meinem Instagram-Account am Laufenden zu halten!

 

 

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3 Kommentare zu „Rückblick Mai – Juli 2016

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