KamiBo® – Alternativtraining für Körper und Geist

Ich habe die ersten beiden Monate dieses Jahres zu einem ganz speziellen Alternativtraining (engl. crosstraining) genutzt. Beim Fitnessspezialisten Vibes Fitness®* am Grazer Hauptplatz habe ich an einer fünfwöchigen Studie** teilgenommen. In dieser Studie soll erhoben werden, wie man seinen Körper in nur wenigen Wochen mit Hilfe eines funktionellen Trainings verändern kann. Mein persönlicher Hintergrund war, dass ich mit Hilfe des funktionellen Trainings von 30 bzw 60 Minuten  meinen Core-Bereich für Swim, Bike, Run und Yoga kräftigen und stärken wollte und auch mehr Kompetenzen im Bereich des Athletiktrainings erwerben wollte.

Zumeist bestand das funktionelle Training aus unterschiedlichen Programmen auf und mit der PowerPlate®, dem TRX® Schlingentrainer***, mit Kettlebells und Medizinbällen. Um für Abwechslung zu sorgen, gab es auch die neuesten und effektivsten Groupfitness Aktivitäten wie zum Beispiel Training for Warriors®, Drumming oder KamiBo®. Oft war ich so begeistert von den neuen Trainings, dass das in Kombination zu meinem „klassischen“ Laufen, Radfahren und Schwimmen sowie die nötige Regeneration zu einem fulltime Auftrag wurde.

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KamiBo® ist eine Kreation zweier Schweizer Fitness-Experten und bringt Martial-Arts-Training lustig und unkompliziert Frau/Mann näher. KamiBo – zusammengesetzt aus Kata, Mix und Bo – und vereint Tritt- und Schlagabfolgen aus dem Karate mit einem Mix verschiedenster Kampfsportelemente wie zum Beispiel Boxen, Taekwondo und Kickboxen, die ineinanderfließen. Und das Wort „Bo” steht übersetzt für “leere Hand”. Das bedeutet es wird keine Waffe benutzt, sondern lediglich mit der eigenen Hand gearbeitet, die zu einer Faust geballt ist. Abgerundet wird das schweißtreibende und dynamisch kraftstrotzende Workout durch reflextierende und entspannende Bestandteile des Tai Chi. Also, nicht nur bis ans eigene Limit auspowern, nein, auch wieder aufladen!

Soweit zum Hintergrundwissen:

Die Klasse, an der im Durchschnitt 20 Athleten teilnehmen, beginnt zuerst mit einer fast meditativ anmutenden Phase. Dabei wird bei entspannenden Klängen und geschlossenen Augen versucht, seinen (anstrengenden) Arbeitstag hinter sich zu lassen und mit Tai Chi Bewegungen seine Mitte zu finden. Doch plötzlich schlägt die Musik um und bei voller Lautstärke beginnt das kraftvolle eigentliche Training. Es gibt eine KamiBo-Instruktorin, die die Bewegungen vorweg vorzeigt und erklärt und in der Gruppe werden die Moves, meist im Musikrhythmus wiederholt. Neben vielen Weight Shifting Sprüngen, also dem dynamischen Springen vom rechten zum linken Bein, sowie Boxelementen wie Hook, Uppercut, Cross-Schlägen und Kicks wird der Körper aufgewärmt. Anschließend folgen 6 Runden, wobei die Trainingsfläche in unterschiedliche Bereiche eingeteilt wird und verschiedenste Körperbereiche trainiert werden. Das alles jedoch nachdem HIT (High Intensity Training) – Konzept, wobei der Körper binnen kurzer Zeit an seine maximale Leistungsfähigkeit getrieben wird und Agressionen des Tages rausgepowert werden können.

Wenn man spätestens dann noch nicht total k.o. ist, folgt zur maximalen Ausbelastung des Körpers noch ein HIT-Intervall, der es in sich hat: binnen weniger Minuten, werden verschiedenste Körperbereiche noch mal so richtig „geschunden“.

Nach etwas mehr als 45 Minuten intensivster Beinkicks und Boxkombinationen sowie auch „heiß geliebter alter Freunde“ wie High Knees-Läufen oder auch Lunges (Ausfallschritten), die am Abend wohlige Bettschwere sowie am nächsten Morgen Muskelkater garantieren, geht’s in die Endentspannung. In dieser wird nochmal bei ruhigeren Klängen, dem Training nachgesonnen, Muskelpartien gedehnt und jeder geht anschließend friedvoll seinen Heimweg.

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Glücklich mit KamiBo- Trainerin Eva (bzw. Lisa)

Danke an die wunderbare Möglichkeit, meinen Körper auf diese Weise zu fordern und fördern.

Doch nun beginnt, nach einigen Monaten des Grundlagen- und Alternativtrainings, das „richtige“ Triathlontraining***. Im nächsten Blogpost berichte ich über den Versuch, mir selbst einen SWIM BIKE RUN Trainingsplan zu erstellen.

 

*Dieser Artikel entstand in eigenem Interesse und ohne Auftrag durch Vibes Fitness.

** Die Endergebnisse der Studie sind sehr spannend und animieren wirklich sehr zur Wiederholung im Herbst/Winter 2016.

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