Ausrutscher beim Zuckerverzicht

Rückschläge oder eigentlich besser bezeichnet, Ausrutscher egal bei was, gehören zu unserem Leben dazu wie die Butter aufs Butterbrot.

Es kam, wie’s kommen musste und aus einem gesunden Stück Kuchen im Kreise der Lieben wurde wieder der alte „Zuckerjunkie“ Trott. Vielleicht habt ihr den leckeren und eigentlich gar nicht so süßen Rote-Rüben-Walnuss (bzw Rote-Beete-Walnuss -)Brownie auf meinem Blog gesehen oder probiert?! Der war nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte…

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Ich hatte zu Beginn des #projektzuckerfrei eine strengere Variante des Zuckercleanse gewählt und wollte es, nach dem Buch von Sarah Wilson (➡️meine Buchtipps), auch ohne jeglichen Fruchtzucker/Fruktose durch diese 40 Tage schaffen. Leider hatte ich die Rechnung ohne meinen Körper gemacht… Der gab mir schon vorher immer wieder kleinere Signale, dass ihm das jetzt gerade zu schnell bzw zu streng geht. Vorallem verlangte ich Körper und Geist zugleich auch noch einiges ab.

 

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Zuuuuuucckkeerrr – so viele verschiedene Erscheinungsarten

Und so kams eher wenig überraschend, dass es nicht bei einem Bissen Rote-Rüben-Brownie und ein wenig Obst blieb und der Zucker in all seinen Erscheinungsformen und Namen wieder meinen Körper in Beschlag nahm. Ich trat zwar gleich darauf auf die Bremse mit dem „ungesunden“ Lebenswandel und legte ein paar (veganen) Detox- /Fastentage ein. Aber die Hemmschwelle, die ich mir zuvor aufgebaut hatte um den Zucker aus meinem Leben zu streichen, war weg.
Zugleich interessierte mich aber auch, was die schlauen Köpfe, rund um die Zuckerverzichtsbücher und – Blogs hierzu schrieben und stieß auf erfreuliche und aufbauende Zeilen.

So schreibt Sarah Wilson in ihrem „Goodbye Zucker – zuckerfrei glücklich in 8 Wochen„*, dass Studien zeigen, dass Menschen wie ihr und ich, die sich selbst eine schlechte Essenswahl zugestehen und auch (Wichtig!) verzeihen, beim nächsten Mal, der Versuchung eher widerstehen können, als andere.

Auch schreibt sie, dass man während oder gleich nach einem Ausrutscher, in sich gehen soll und zwar im Sinne eines achtsamen Konsums. Zu hinterfragen, wie man den Geruch/Geschmack der Süßigkeit empfand und ob man die Gier auf mehr davon spürt. Und wie man sich fühlt. Aber VORALLEM soll man sich NICHT dafür bestrafen, denn so eine große Sache ist das dann auch wieder nicht. Also, back on track, zurück auf den Weg und wieder bewusst machen, man macht den Entzug für sich selbst und sonst keinen.
Tags darauf eher auf stärkehaltigen Nahrungsmittel verzichten und sehr nahrhaft und proteinreich und viel gesundes (grünes) Gemüse genießen, vielleicht ein Stück Fisch mit gedünstetem Brokkoli. Auch auf jeglichen Zucker (eh klar, alle Zuckerquellen) verzichten und sofern möglich – für mich nur eingeschränkt möglich – auf Koffein verzichten. UND: 🚰 viiiiiiiiiiiiiiiieeeeeellll Wasser (Leitungs- oder Mineralwasser, je nach Geschmack) und Tee zB Kräutertees oder auch frische, selbstgemachte grüne Smoothies* trinken.


UND: ich empfehle in solchen Momenten, den 7×7 Kräutertee von P. Jentschura. Schön vollmundiger und würziger Geschmack und mit vielen basenbildenden Kräutern. Erhältlich in Reformhäusern oder hier*.

Ich peppe ihn auch gerne mit einem Esslöffel Gojibeeren* auf.

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Für mich geht’s wieder um ein paar Erfahrungen reicher, zurück auf den Weg in ein zuckerloses und gesundes Leben. Habt ihr ähnliches erlebt oder auch ein paar Tipps für den konsequenten Zuckerverzicht?! Würde mich freuen von euch zu lesen!

 

 

 

 

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2 Kommentare zu „Ausrutscher beim Zuckerverzicht

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  1. Oh ja, der verflixte Zucker! Ich will eine dauerhafte Ernährungsumstellung erreichen und sowohl Zucker- als auch Mehlfrei leben. Weil ich den Eindruck habe, es geht mir besser ohne. Mehl ist – fast – keine Entbehrung mehr, außer es läuft mir ein wunderbar riechender, frisch gebackener Hefe-Striezel über den Weg.
    Aber der Zucker….. da überfällt mich mitunter die Gier. Gummizeugs und Lindorkugeln wandern dann ungebremst in meinen Mund, meinen Blutkreislauf….. mittlerweile nicht mehr jeden Tag und schon darauf bin ich stolz.
    Wann passiert mir das? Wenn ich nicht bei mir bin, eher fremdbestimmt lebe, nicht darauf achte eine gut zubereitete – warme – Mahlzeit zu mir zu nehmen, zu wenig trinke.
    Fazit für mich, Strategien zu finden und über jeden Schritt in die Richtung zuckerfrei freuen.

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