12 Tage bereits zuckerfrei

Ich möchte euch nur schnell mit ein paar Zeilen über meinen Zuckerentzug am Laufenden halten.

Bisher ist es mir im Großen und ganzen gut ergangen. Mit den neuen Frühstücksangewohnheiten komme ich mittlerweile gut zurecht. Sehr oft Eigerichte wie zB Rührei, hart gekochte Eier, Schinken aber auch Pfannkuchen oder Johurt mit Flocken und Nüssen.

 

So sieht mein Frühstück in den letzten Tagen aus!

 

Der Verzicht auf Fruchtzucker ist für mich als sehr aktive Person, die viel größere Herausforderung. Ich war es früher gewohnt mein Frühstücke mit zumindest ein bis zwei Obststücke aufzupeppen oder unterwegs mal die eine oder andere Frucht zu mir zu nehmen. Und es war für mich auch ein leichtes, eine ganze Pomelo auf der Couch zu verspeisen.

Gegen den Konsum von einem oder zwei Früchten ist auch sicher nichts einzuwenden, da die natürliche Zufuhr von wichtigen Vitaminen, Mineralstoffe und Balastststoffen durch Obst und Gemüse wichtig für uns ist. ABER: Unser Körper ist nur für die Aufnahme einer minimalen, sehr geringen Menge Fruchtzucker geschaffen, also etwa einer Menge von ein oder zwei kleinen Früchten. Zum Beispiel fünf Kilogramm Äpfel würde niemand von uns verspeisen, da die meisten nach maximal zwei Äpfeln satt wären. Aber ein großes Glas Saft wird schnell mal getrunken und wenn dann noch unterwegs ein gesunder Obstsmoothie oder ein Fruchtriegel oder die versteckte Fruktosequellen in Fertigsaucen oder Brot (!) hinzukommt, dann ist die noch tolerierbare Menge an Fruchtzucker sehr bald überschritten. Noch dazu muss ich festhalten, dass früher zu Zeiten unser Großeltern keine so großen Mengen Obst konsumiert wurden, wie wir es heute tun. UND: das Obst war damals auch unbelassener und regionaler und wurde saisonal konsumiert. Also keine 🍓 (Erdbeeren) aus Irgendwo und das im Januar! Heimische Erdbeeren im Mai-Juli und noch dazu wenn sie im (eigenen) Garten oder im Garten von Familie oder Freunden – hoffentlich ohne Pestizid- und Fungizideinsätzen – wachsen, perfekt! 😍😄

Deshalb freue ich mich schon sehr auf den ersten Biss in ein Stück Obst! Bald wieder!

Die letzten 6 Tage (erinnert euch an meinen ersten Post „Zuckerverzicht – Tag 6“ zu diesel Thema ) waren aber nicht nuuur einfach für mich. Das eine oder andere Mal wurde ich „Opfer“ von verstecktem Zucker. Es entschließt sich mir einfach nicht, warum man in Fleischwaren oder Brot Zucker (Glukose sowie Zuckeraustauschstoffe) hinzufügen muss. Aber auch in den Bioregalen der Supermärkte oder und Reformhäusern ist Einkaufen eher ein Hürdenlauf. Die Verkäufer/innen hinter den Verkaufstheken sind auch nicht nur begeistert von meinen Nachfragen und Nachbohren, was wo drin ist. Und beim „Auswärts essen“ gilt es fast eins oder beide Augen zuzudrücken und dann bei meinen eigenen Einkäufen und in meiner Küche kann ich dann wieder konsequent und kompromisslos verzichten.

Die Konzentration auf grüne (Blatt-)Gemüse sowie auf pflanzliche und tierische Proteinquellen sowie auf Kokosnussprodukte aller Art – ich gestehe: ich bin ein Kokosnussjunkie! 😉 – lassen meinen Speiseplan nicht langweilig werden. Heute gabs beispielsweise gedünstete Forelle aus dem Backrohr mit Mangold, Kohlspossen/Rosenkohl und Petersilerdäpfeln (Karoffeln mit gehackter Petersilie). Relativ unaufwändig, super regional und saisonell und seeeehr lecker!


Natürlich bin auch ich ein Mensch mit schwachen Momenten und nicht vor Heißhungerattacken oder dessem kleinen Bruder, dem Gusto, gefeit. Gerade am späten Nachmittag, wenn das Energielevel absinkt, sinkt auch die Willenskraft und der innere Schweinehund steht auf der Matte. Was ich dagegen unternehme, verrate ich euch im nächsten Blogpost! Bleibt dran!

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2 Kommentare zu „12 Tage bereits zuckerfrei

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  1. Toller Blog…lese ich mit Begeisterung! LG aus Kärnten……
    Auch ich versuche Zucker zu vermeiden, aber nicht so konsequent,
    am schwierigsten ist wohl der versteckte Zucker, den sie uns schon
    fast überall unterjubeln! Nicht jeder hat die Zeit, die Zutatenliste zu studieren……..
    Da sind die „Blog´s“ im Netz oft sehr hilfreich!

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    1. Liebe Ingrid!

      Schön in dir eine zukünftige treue Leserin zu wissen! 😍😍😍
      Unsere liebe Martina hat mir bereits erzählt, dass sie uns beide zum Zuckerverzicht inspiriert hat! 😊
      Bzgl versteckte Zucker: am schockiertesten war ich wohl, als ich mir beim 🌲bzw Bi..a einen Schinken kaufen wollte und die Dame in der Feinkost mir die Zutaten ausgedruckt hat 😳🤔 Schaaade eigentlich, weil die Fleischqualität in Österreich passt (vermeintlich)…
      Lieben Gruß aus Graz

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