Bemerkenswert

Über mich / About me

Lydia
Ich bin Lydia. / I’m Lydia.

Hallo, herzlich willkommen auf theswimbikerunyogini.com!

Es freut mich, dass DU den Weg auf meine Seite gefunden hast.

Mein Name ist Lydia, ich komme aus Graz / Österreich und blogge hier (hauptsächlich auf deutsch) über meine Leidenschaft, den Sport – Schwimmen, Radfahren, Laufen, Krafttraining, Triathlon – und meinen Ausgleich, das Yoga. Ich berichte über interessante Neuentdeckungen (Produkte, Lokale und Yogastudios) und teile leckere Rezepte.

Schau immer wieder mal vorbei – denn mein Blog entsteht gerade erst!

 

 

Hello and welcome on theswimbikerunyogini.com!

I’m Lydia, living in Austria/Graz and I’m a passionate sports girl. I’m blogging – at the moment mainly in German, sry – about running, cycling, swimming, bodyweight training, triathlon and my balance, which I usually find in yoga. I’ll report about interesting discoveries (products, restaurants, yoga studios) and I’ll share delicious recipes.

Stop by from time to time, because I’ve just started my blog!

IMG_0179

Finally… IRONMAN 70.3 Zell am See 2016

Letztes Jahr durfte ich ja bei den Ironman 70.3 Weltmeisterschaften 2015 in Zell am See arbeiten, als sich Jan Frodeno und Daniela Ryf zu den Weltmeistern auf der Mitteldistanz gemacht haben. Abends beim „After-Work-Run“ auf der Radstrecke, hab ich mir dann MEINE Teilnahme an diesem speziellen Rennen in den Kopf gesetzt. Schnell wurde daraus das Projekt #360daystomd – also 360 Tage bis zum Debüt auf der Mitteldistanz.

Ich wusste die einzelnen Herausforderungen, also 1,9km Schwimmen – 90 km Radfahren – 21,1km Laufen, jede für sich sind super gut schaffbar für mich, aber alles gemeinsam war noch ein Fragezeichen?! Nach vielen (schweißtreibenden) Stunden im Hallenbad/See, am Rennrad und in meinen Laufschuhen und nach einer olymischen Distanz (0,9/45/10,5) beim Linz Triathlon, beschloss ich mich für meine erste Mitteldistanz anzumelden. Zuerst standen neben Zell am See, auch noch die Mitteldistanzen in Podersdorf und Pula (Kroatien) zur Auswahl. Wenn gleich es mir das Salzburgerland sehr angetan hatte und ich mit Höhenmetern kein Problem hatte.

Nach meiner Anmeldung im Juni (und zwei Wochen drauf, der Anmeldung zu meiner ersten Langdistanz beim IRONMAN AUSTRIA 2017) blieben mir noch „heiße“ 2 Monate des Schwimmens, Radfahrens, Laufens und natürlich alles was drumherum dazu gehört. Also Dehnen (in meinem Fall: Yoga❤ ) und Athletiktrainings mit speziellen Kräftigungs- und Stabilitätsübungen.

Raceweekend

Letztes Wochenende, am letzen August-Wochenende, wars dann endlich soweit. Freitag Abend hatte ich alles nötige fürs Wochenende hergerichtet, mit der Checkliste von Andrea (trilifelove.de) kontrolliert und eingepackt.

IMG_9986

Samstag ziemlich früh am Morgen fuhren mein Freund ( DANKE mein Schatz für ALLES!!!) von Graz ins wunderschöne Zell am See (http://www.zellamsee-kaprun.com/de), damit ich beweisen konnte das ich nicht mehr nur Läuferin bin, nein, TRIATHLETIN bin.

Pünktlich auf die Minute waren wir dann beim Race briefing – also der Vorstellung der drei Strecken – im Ferry Porsche Congress in Zell am See. Gebannt und mit etwas gemischten Gefühlen verfolgten wir die Informationen und ich versuchte mir alle wichtigen Details zu merken. Anschließend ging es zur Registrierung für den #im703zell , wo ich meinen Race-Rucksack samt allen Startunterlagen abgeholt habe. Als mir die nette Dame das “Athlete Band” umgelegt hatte, war es mir schlagartig bewusst:“No way back – Racetime!“ Glückliche, aber auch komische Gefühlsregungen konnte ich wahrnehmen und in den Augen meines Freundes mindestens genauso viel Spannung, wie ich es vermutlich gerade ausstrahlte. Nach einem kurzen Rundgang über die Expo, einem Foto mit allen Teilnehmern in Form des M-Dots und einem Cappuccino ging´s Richtung Auto die Wechselzonensäcke / Transition Bags zu befüllen und das Rad zum Bike-Check-In zu bringen.

Nachdem mein roter Blitz😉 von den Marshalls überprüft wurde, durfte ich es an seinen Platz in der Transition stellen. Anschließend hängte ich noch die Bike und Run-Bags auf die für mich vorgesehenen Haken auf und nachdem ich die Laufwege vom Rennen noch abgegangen bin, gabs noch ein Abschiedsbild mit meinem „red flash“ sowie einem Instagram-Yogachallengebild vor dem großen roten M-dot-Label.

Ein Nickerchen im Hotel später😉 gings am Abend noch mit ganz lieben Bekannten, wo er auch startete, in der „Bio Burger Factory“ in Zell/See zum Abendessen. Nach einem kleinen Spaziergang hab ich dann noch meinen Trisuit sowie andere Kleinigkeiten hergerichtet, um am nächsten Morgen Stress zu vermeiden und dann ging´s ab ins Bett.
Geträumt wurde – natürlich – von: SWIM – BIKE – RUN – FINISH!🙂

Der Tag X – der Ironman 70.3 Zell/See 2016

Nachdem ein relativ später Start von 11.00 Uhr vormittags gewählt wurde, hatte ich in der Früh noch genügend Zeit um zu frühstücken (etwas Eierspeise, Marmeladesemmerl, Kaffee und Tee), genügend zu trinken und auch ohne Stress Richtung Wechselzone und Schwimmstart beim Strandbad Seespitz zu fahren. Nach einer schnellen Kontrolle der Transition Bags und des Rads und nachdem ich die Getränke und die Wettkampfernährung (Gels) am Rad positioniert hatte, gings in den Neo.:-/ Das Kribbeln im Bauch wurde immer mehr und mehr.

Einen nervösen aber innigen Abschiedskuss durch den Absperrzaun später, gings für mich zum Schwimmstart. Auch bei diesem Rennen war ein Rolling Start – also pro Sekunde wurden 2-3 Athleten ins Wasser gelassen – vorgesehen. Ich war froh, dass ich mich bei keinem Massenstart und keiner „Waschmaschine“ behaupten musste sondern mein Schwimmtempo relativ frei wählen konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit in brühdender Hitze (im Neo und mit Schwimmkappe) gings Sekunde für Sekunde weiter Richtung Wasser und Richtung meinem ganz persönlichen Start des Rennens.

IMG_0053
Die Kanone verkündet den Start des Ironman 70.3 2016 am Zeller See! Das Gesicht sagt 1000 Worte! 🙈😉

Dann schwommen wir die Schwimmstrecke von insgesamt 1,9 km Richtung Zeller Stadtzentrum, wobei zwei 935 m lange Hin- und Retourabschnitte und zwei Wendebojen mit einem Zwischenabstand von 30 m umrundet werden müssen. Nachdem ich beim Hinabschnitt anfänglich Schwierigkeiten hatte mit den ganzen anderen Athleten um mich (trainiert hatte ich durchwegs alleine in Hallenbad bzw Badeseen) so hatte ich etwa ab der Hälfe mein Schwimmtempo gefunden („swim like your boat sunk“) und erfreute mich des schönen Wetters. Nach etwa 48min stieg ich aus dem 20°C warmen Zeller See und rannte in die Wechselzone wo ich mir im Vorbeilaufen meinen Bike-Sack schnappte. Nachdem ich mich aus dem Neoprenanzug schälte und meine Radschuhe anzog, gings Richtung Rad und Start des Radrennens.

Endlich Radfahren! Auf die 90km mit 1288 Höhenmeter hatte ich mich schon sehr gefreut und intensiv vorbereitet und ganz nach dem Motto „bike like you stole it“ trat ich in meine Pedale. Zuerst gings Richtung Bruck an der Glocknerstraße und dann auf der Bundesstraße vorbei an Taxenbach nach Lend/Embach. Kurz riskierte ich einen Blick auf meine heißgeliebte Forerunner 920XT von Garmin um festzustellen, zu welchem Tempo ich anscheinend am Rad im Stande war. Und bei den heißen Temperaturen von zirka 31°c war ich froh über den Fahrtwind.🤗

Bei Lend wurde eingebogen und es ging hoch Richtung Hochkönig. Bereits auf der Strecke nach Dienten am Hochkönig und beim darauf folgenden „Herzstück“ der Radstrecke mutierte ich zur Motivations- und Spasskanone am Rad und animierte die übrigen Radfahrer mit mir doch gemeinsam den knackigen Berganstieg hinaufzutreten.Im Zentrum von Dienten am Höchkönig gab es einen supertollen Motivationsschub sondergleichen mit namentlicher Erwähnung „Lydia Ploder vom steirischen Triclub SU Tri Styria“ und es kam mir so vor das man als 🇦🇹 österreichische Athletin extra Anfeuerung bekam. 😀 Dann kam das steilste Stück der Strecke (~15%) hinauf und  sehr viele Atleten verbissen sich und konnten sich zu keinem Lächeln hinreißen lassen oder stiegen ab. Ich ließ mich jedoch nicht beirren und trat fleißig hoch auf den „Gipfel der Gefühle„, auf den Filzensattel, den höchsten Punkt des Rennens. Zugleich schwor ich meinem „roten Blitz“, wenn er mich ohne Pannen ans Ende der Strecke bringt, gibts eine schöne Schaumwäsche und vielleicht neue Laufräder. Ein bisschen mehr Aerodynamik wäre schön!🙂 Dann gings den Berg rasant hinab (für viele Athleten vielleicht zu rasant?!) Richtung Maria Alm, Saalfelden und Maishofen und nach einer kurzen Durchfahrt durch Zell/See weiter Richtung Kaprun. Dort kam nochmal ein knackiger Anstieg hinauf zur Burg Kaprun den ich jedoch gut meisterte. Und nach noch einer Durchfahrt durch Bruck/Glocknerstr. gings übers Naturschutzgebiet zurück zur Transition. Die Uhr verkündete 03:30:41! Die Radstrecke des Ironman 70.3 Zell am See mag nicht jeden liegen, an diesem sonnigen Sonntag jedoch hab ich mich in sie verknallt. 😍

Zurück in der Wechselzone schnell in die geliebten Gel Noosa Tri von Asics gehüpft, ging´s auf der Laufstrecke entlang vom See, vorbei an der historischen Altstadt von Zell Richtung Thumersbach. Die vielen motivierten und gut gelaunten Helfer (1000x DAAAAANNKEEE!!!), über die ich schon auf der Radstrecke mehr als dankbar war, reichten von Wasser über Iso, Cola auch Brezeln und Orangenschnitze. Noch nie hatte mir eine Orange sooo gut geschmeckt!🙂 Nach der Wende gings zur ersten Schleife in die Altstadt und dann nochmals hinaus nach Thumersbach, bevor es dann entgültig ins Zentrum von Zell ging. Etwa zwischen Kilometer 7 und 14 hatte ich eine „kleine Krise“ – mein jahrelanges Problem mit dem Piriformis machte schmerzhaft auf sich aufmerksam und die „Wunsch-/ Traumendzeit“ war beim Debüt nicht mehr schaffbar. Doch dann packte mich dann der Ehrgeiz und nach dem Motto „run for your life/like a bad dog is behind you“ und je lauter ich die Finishline hören konnte, gings Richtung Zentrum. ENDLICH durfte ich mit den beiden Rundenbändern am Oberarm in die Kirchgasse und auf durch den Zielkanal auf den Stadtplatz zu laufen. Der Halbmarathon in 02:15:25 war Geschichte! Und nach einem kurzen Abklatschen mit „ironbernie“, dem bekannten und beliebten Moderator, wars endlich geschafft: ich hab meinen ersten Ironman 70.3 gefinisht und am Bogen über mir stand: „L.Ploder 06:44:12 – you are an HALF IRONMAN“!

Etwas nach mir kam auch mein Vereinskollege vom SU Tri Styria (www.tristyria.at) Johannes Krasser ins Ziel und war froh nach dem Hitzerennen von Zell/See im Ziel zu sein.

IMG_0189
Glücklich mit Vereinskollege Johannes im Ziel!

Projekt #360daystomd erfüllt, ich bin sehr glücklich über mein tolles Debüt, jetzt im Herbst wird wieder mehr gelaufen (München, Wolfgangsee usw) und weiter gehts aufs „bigger picture“ – auf den Ironman Austria 2017 am 02.07.2017!

 

Mein ganz ganz großer Dank gilt meinem Schatz, meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten fürs Unterstützen, Motivieren, Gemeinsame Trainieren! #roadtoironman #imaustria #imat2017

IMG_20160704_220253

Rückblick Mai – Juli 2016

Der Start in die heurige Laufsaison verlief etwas holprig für mich. Ich habe aber (mit einigen Monaten Abstand) beschlossen, mich nicht auf die „nicht so toll gelaufenen“ Läufe zu konzentrieren. Deshalb, wen das Debakel Anfang Mai interessiert kanns gern lesen,die anderen lesen weiter unten weiter.🙂

Für das erste Mai-Wochenende war ein „Double-Feature“ geplant, siehe hier.
Voll motiviert und engagiert gings Samstag früh an den Start des „Welschlaufs“ nach Leutschach.

IMAG2701

Schon zwei Tage begann mein Magen-Darm-Trakt zu rebel und ich konnte kein Essen für mich behalten.😦 Denkbar ungünstige Ausgangslage für einen Wettkampf über die Halbmarathondistanz. Dennoch, da es mir am Freitag Abend bzw Samstag früh etwas besser ging, entschied ich mich zum Start des Bewerbs zu fahren. Ich traf viele liebe Freunde, die übliche leichte „Vorbewerbsnervosität“, aber hatte nicht wirklich was außer einer halben Banane im Magen. Nach einem forcierteren Start, mit einer Pace fernab meiner normalen „Berg-auf-Laufgeschwindigkeit“ ging´s flott die ersten beiden Kilometer und die ersten Höhenmeter hoch. Schon da merkte ich, dass es nicht so „lief“ wie gewohnt. Fühlte mich leer, übel und hatte Mühe die Geschwindigkeit meines Laufpartners zu halten. Hinzu kam, dass der Lauf an einem der ersten heißen Tage in diesem Frühjahr (nach einer unglücklichen Frostperiode) stattfand und die Sonne erbarmungslos heiß herunterbrannte. Nach etwa 4 Kilometern teilte ich meinem  Bekannten mit, er solle doch unser geplantes Lauftempo alleine weiterlaufen und mir gings nicht so gut und ich würde mich zurückfallen lassen. Nach einem weiteren knackigen Anstieg wurde mir schwarz vor Augen, meine Kehle verengte sich unangenehm und mit Mühe sah ich eine nette Frau der Freiwillligen Feuerwehr bei einer Weggabelung im Wald stehen. Und ehe ich mich versah, nachdem ich mich erbrach, sank ich in ihrer Nähe halb kontrolliert, halb unkontrollier neben der Laufstrecke zu Boden.Danach wurde sogleich der Rettungsdienst verständigt und nach einigen Minuten am Boden liegend, kam sogleich der Notarzt und ein weiterer Rettungsdienst. Danach ging alles ziemlich rasch, ein EKG wurde gemacht und ich bekam eine Kochsalzlösung angeschlossen und man vergewisserte sich, dass nicht mehr war. Bereits dort musste ich mir selbst und auch dem anwesenden Notarzt eingestehen, dass das keine besonders schlaue Idee war, beim Wettbewerb zu starten, wenn man offenbar einen Magen-Darm-Infekt mit sich herumschleppt.
Danach gings per Rettungswagen (mein erstes DNF übrigens) in den Zielort und nachdem ich meine Freundinnen bei Ihrem Zieleinlauf zugejubelt hatte, gings für mich nach Hause.

IMAG2707

Den restlichen Tag verbrachte ich auf der Couch und auch meinen, für den nächsten Tag geplanten Start beim Wings for Worldrun (sponsored by Garmin), musste ich vernünftigerweise canceln. Den „Wings for Life World Run“ sah ich mit Tee und Zwieback auf der Couch.

Mit dem Training gings gut voran und so gings für mich gings dann zwei Wochen später beim Österreichischen Frauenlauf 2016 in Wien zur Sache.

Gelaufen wurden 10km im Wiener Prater und wo ich mit meinen 51:16min sehr glücklich und zufrieden ins Ziel kam. Das war für mich auch die Beruhigung, dass ich immer noch Laufen kann, wenn´s der gesundheitliche Zustand erlaubt.

IMAG2912

Eine Woche später hieß es: „TRI TIME!“ Der langersehnte Saisonauftakt in Sachen Triathlon stand am Plan und in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz  fand der Linz Triathlon statt.

Die olympische Distanz sollte es für mich werden.

Nach aufgeregtem Packen in Graz gings für mich nach Linz, wo ich ein Wochenende ganz im Zeichen meines Lieblingssports verbringen durfte.

Für mich standen an diesem Tag 900m Swim – 45km Bike – 10,5km Run am Plan. Also zuerst der Schwimmbewerb im Pleschinger See, dann führte uns die Radstrecke mit einigen Höhenmetern über 45km ins schöne Mühlviertel.

IMG_20160530_165849
Auf der Radstrecke des Linz Triathlons 2016 (danke an TriPassion.com fürs Foto)

Und anschließend standen noch 10,5km Laufen auf einer Pendelstrecke entlang der Donau am Programm. Als 13. in meiner Altersklasse kam ich dann mit einer Zeit von 3:14:08 ins Ziel. Die Splitzeiten im Detail:

Unbenannt

IMG_20160528_175342
Yeah! I did it – meine 2.olympische Distanz

Sehr zufrieden mit dem Mai, gings dann am ersten Maiwochenende in der Nähe meiner Eltern zum „Wüstenlauf„, einem sonst sehr heißen Halbmarathon, nach Bad Radkersburg.
Gemeinsam mit einer lieben Bekannten, die ich über Instagram kennengelernt hatte, gings über die Halbmarathondistanz und bei Gewitterstimmung rund um Bad Radkersburg durchs Radkersburger Teichland. Nach etwa 5km musste ich mich leider von meiner Bekannten trennen und durfte so mit einem dort kennengelernten Läufer und Triathleten die verbleibenden 16km laufen. Etwa bei km 17 wurden wir dann vom Gewitter eingeholt und bei Blitz, Donner und strömenden Regen liefen wir weiter Richtung Ziel. Mit einer Zielzeit von 1:56:41 und komplett bis auf die Unterwäsche durchnässt gings dann unter die verdiente Dusche.

Die folgenden Wochen im Juni standen dann unter dem Motto „Trainieren – Feiern – Anmelden“. Etwas verkehrt, oder doch nicht?!
Neben meiner gewohnten Trainingsroutine mit Swim – Bike – Run wurde es auch Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden meinen 30.Geburtstag zu feiern. Nun offiziell in der neuen Altersklasse!😛
FB_IMG_1468709335731Und als Geburtstagsgeschenk hab ich mich auch gleich für den Ironman 70.3 in Zell/See Ende August (eh seit Winter mein erklärtes Jahresziel) und für den GANZEN für den Ironman Austria 2017 angemeldet.

Ich nutzte auch gleich meinem diesjährigen Sommerurlaub, den wir eigentlich in Osttirol verbrachten, die Möglichkeit mit dem Auto und Rad nach Zell am See zu fahren. Um dort die Radstrecke des Ironman 70.3 Zell am See näher unter die Lupe zu nehmen.

Und last but not least startete ich letzten Samstag beim Römerlauf 2016 in Leibnitz über die Halbmarathonzeit und konnte meine diesjährte Zeit auf 1:54:14 drücken. Der Abstand zu meiner 2012 aufgestellten personal best schrumpft!🙂

IMG_20160717_004350

So, nun sinds nur mehr 5 Wochen bis zu meinem Saisonhighlight: dem Ironman 70.3 in Zell am See – meinem Debüt auf der Mitteldistanz!🙂 Ich freu mich schon, euch über die Zeit bis dahin hier oder auf meinem Instagram-Account am Laufenden zu halten!

 

 

theswimbikerunyogini beim Wings for Life World Run 2014

Teil 1: Welschlauf und Wings for Life World Run 2014 vs 2016

Ich bin das, was man im österreichischen Sprachgebrauch, „a wüde Hummel“ nennt. Für alle Nicht-Österreicher: damit meint man seit dem 17. Jahrhundert, den Vergleich eines unruhigen und umherschwärmenden Mädchens mit dem beliebten Insekt Hummel. Ich gehöre zu jenen, die sehr vielseitig interessiert sind und sich auch für sehr vieles begeistern können. Und da zu meinen großen Leidenschaften, der (Lauf-) Sport zählt, ist es wenig verwunderlich, dass ich mir dort unter anderem ständig neue Herausforderung suche.

Die von mir so genannte und selbst gestellte „2-in-1-Challenge“setzte sich bereits vor 2 Jahren, Anfang Mai 2014, aus einem Halbmarathon mit 419 positiven Höhenmetern und 518 negativen Höhenmetern – dem in der Südsteiermark (Österreich) am Samstag stattfindenden „Welschlauf“ – sowie am darauffolgenden Sonntag, mit der Teilnahme beim etwa 200km südlicher gelegenen „Wings for Life World Run“ in Ljublijana (Slowenien) zusammen.
Also 2 Laufbewerbe an 1 Wochenende!

Der Wings for Life World Run (WFLWR) ist ein ganz besonderer Lauf, da auf der ganzen Welt zur gleichen Uhrzeit gelaufen wird und das alles um Spenden und Aufmerksamkeit für die Rückenmarksforschung  der Wings for Life Stiftung zu generieren.

image
Catcher Car beim WFLWR 2014 in Ljubljana (SLO)

Und die größte Besonderheit am Lauf ist wohl das sogenannte „Catcher Car“. Das sind mit Sensoren und Messtechnik ausgestattete Autos, die im Rahmen des Rennens ihre Geschwindigkeit erhöhen und die teilnehmenden Läufer einfangen (aus dem englischen „to catch“) bzw. einholen. Jeder Läufer beim Wings for Life World Run läuft an diesem Tag nicht einer bestimmten Ziellinie oder Kilometermarke entgegen sondern vor ihr davon. Man ist selbst sein eigenes Limit, je nachdem wie weit man an diesem Tag kommt! Und man läuft für einen guten Zweck! Das finde ich wunderschön!

Meine Ergebnisse 2014:

image

image

Ein paar Impressionen vom Wings for Life World Run 2014 mit meinen beiden 💞 Freundinnen Martina und Slavica, die auch am Tag zuvor mit mir beim Welschlauf gelaufen sind:

(Links: Da wurden wir Mädels im Hinterland von Ljubljana vom Catcher Car erwischt. Rechts oben: Sloweniens Berge wohin man schaut. Rechts unten: Ausgeruht am Start)

image
Ein paar Monate drauf, fanden wir das offizielle Foto auf dem wir nach einem satten Sprint, doch vom Catcher Car eingeholt wurden.🙂                                                                                                                   (Rechte am Bild bei Wings for Life – Red Bull GmbH)

2016 – wieder zurück nach dem 2015er Verletzungsjahr – solls wieder soweit sein. Ganz nach dem Motto von Garmin – einem der Sponsoren des Wings for Life World Runs) und meinem Lieblingshersteller für GPS – Uhren – #BeatYesterday möchte ich heuer meine 2014 gelaufenen Zeiten schlagen. Und dieses Jahr in unserer Bundeshauptstadt Wien 😉

Nach den beiden Läufen wird´s einen Teil 2 geben – also einen Nachherbericht – ob mir mein Vorhaben gelungen ist!

 

 

 

image

KamiBo® – Alternativtraining für Körper und Geist

Ich habe die ersten beiden Monate dieses Jahres zu einem ganz speziellen Alternativtraining (engl. crosstraining) genutzt. Beim Fitnessspezialisten Vibes Fitness®* am Grazer Hauptplatz habe ich an einer fünfwöchigen Studie** teilgenommen. In dieser Studie soll erhoben werden, wie man seinen Körper in nur wenigen Wochen mit Hilfe eines funktionellen Trainings verändern kann. Mein persönlicher Hintergrund war, dass ich mit Hilfe des funktionellen Trainings von 30 bzw 60 Minuten  meinen Core-Bereich für Swim, Bike, Run und Yoga kräftigen und stärken wollte und auch mehr Kompetenzen im Bereich des Athletiktrainings erwerben wollte.

Zumeist bestand das funktionelle Training aus unterschiedlichen Programmen auf und mit der PowerPlate®, dem TRX® Schlingentrainer***, mit Kettlebells und Medizinbällen. Um für Abwechslung zu sorgen, gab es auch die neuesten und effektivsten Groupfitness Aktivitäten wie zum Beispiel Training for Warriors®, Drumming oder KamiBo®. Oft war ich so begeistert von den neuen Trainings, dass das in Kombination zu meinem „klassischen“ Laufen, Radfahren und Schwimmen sowie die nötige Regeneration zu einem fulltime Auftrag wurde.

image

KamiBo® ist eine Kreation zweier Schweizer Fitness-Experten und bringt Martial-Arts-Training lustig und unkompliziert Frau/Mann näher. KamiBo – zusammengesetzt aus Kata, Mix und Bo – und vereint Tritt- und Schlagabfolgen aus dem Karate mit einem Mix verschiedenster Kampfsportelemente wie zum Beispiel Boxen, Taekwondo und Kickboxen, die ineinanderfließen. Und das Wort „Bo” steht übersetzt für “leere Hand”. Das bedeutet es wird keine Waffe benutzt, sondern lediglich mit der eigenen Hand gearbeitet, die zu einer Faust geballt ist. Abgerundet wird das schweißtreibende und dynamisch kraftstrotzende Workout durch reflextierende und entspannende Bestandteile des Tai Chi. Also, nicht nur bis ans eigene Limit auspowern, nein, auch wieder aufladen!

Soweit zum Hintergrundwissen:

Die Klasse, an der im Durchschnitt 20 Athleten teilnehmen, beginnt zuerst mit einer fast meditativ anmutenden Phase. Dabei wird bei entspannenden Klängen und geschlossenen Augen versucht, seinen (anstrengenden) Arbeitstag hinter sich zu lassen und mit Tai Chi Bewegungen seine Mitte zu finden. Doch plötzlich schlägt die Musik um und bei voller Lautstärke beginnt das kraftvolle eigentliche Training. Es gibt eine KamiBo-Instruktorin, die die Bewegungen vorweg vorzeigt und erklärt und in der Gruppe werden die Moves, meist im Musikrhythmus wiederholt. Neben vielen Weight Shifting Sprüngen, also dem dynamischen Springen vom rechten zum linken Bein, sowie Boxelementen wie Hook, Uppercut, Cross-Schlägen und Kicks wird der Körper aufgewärmt. Anschließend folgen 6 Runden, wobei die Trainingsfläche in unterschiedliche Bereiche eingeteilt wird und verschiedenste Körperbereiche trainiert werden. Das alles jedoch nachdem HIT (High Intensity Training) – Konzept, wobei der Körper binnen kurzer Zeit an seine maximale Leistungsfähigkeit getrieben wird und Agressionen des Tages rausgepowert werden können.

Wenn man spätestens dann noch nicht total k.o. ist, folgt zur maximalen Ausbelastung des Körpers noch ein HIT-Intervall, der es in sich hat: binnen weniger Minuten, werden verschiedenste Körperbereiche noch mal so richtig „geschunden“.

Nach etwas mehr als 45 Minuten intensivster Beinkicks und Boxkombinationen sowie auch „heiß geliebter alter Freunde“ wie High Knees-Läufen oder auch Lunges (Ausfallschritten), die am Abend wohlige Bettschwere sowie am nächsten Morgen Muskelkater garantieren, geht’s in die Endentspannung. In dieser wird nochmal bei ruhigeren Klängen, dem Training nachgesonnen, Muskelpartien gedehnt und jeder geht anschließend friedvoll seinen Heimweg.

image
Glücklich mit KamiBo- Trainerin Eva (bzw. Lisa)

Danke an die wunderbare Möglichkeit, meinen Körper auf diese Weise zu fordern und fördern.

Doch nun beginnt, nach einigen Monaten des Grundlagen- und Alternativtrainings, das „richtige“ Triathlontraining***. Im nächsten Blogpost berichte ich über den Versuch, mir selbst einen SWIM BIKE RUN Trainingsplan zu erstellen.

 

*Dieser Artikel entstand in eigenem Interesse und ohne Auftrag durch Vibes Fitness.

** Die Endergebnisse der Studie sind sehr spannend und animieren wirklich sehr zur Wiederholung im Herbst/Winter 2016.

***Affiliate-Link /Amazon PartnerNet

IMAG2074

Ausrutscher beim Zuckerverzicht

Rückschläge oder eigentlich besser bezeichnet, Ausrutscher egal bei was, gehören zu unserem Leben dazu wie die Butter aufs Butterbrot.

Es kam, wie’s kommen musste und aus einem gesunden Stück Kuchen im Kreise der Lieben wurde wieder der alte „Zuckerjunkie“ Trott. Vielleicht habt ihr den leckeren und eigentlich gar nicht so süßen Rote-Rüben-Walnuss (bzw Rote-Beete-Walnuss -)Brownie auf meinem Blog gesehen oder probiert?! Der war nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte…

img_0364-3
Roter Rüben – Walnuss – Brownie

 

Ich hatte zu Beginn des #projektzuckerfrei eine strengere Variante des Zuckercleanse gewählt und wollte es, nach dem Buch von Sarah Wilson (➡️meine Buchtipps), auch ohne jeglichen Fruchtzucker/Fruktose durch diese 40 Tage schaffen. Leider hatte ich die Rechnung ohne meinen Körper gemacht… Der gab mir schon vorher immer wieder kleinere Signale, dass ihm das jetzt gerade zu schnell bzw zu streng geht. Vorallem verlangte ich Körper und Geist zugleich auch noch einiges ab.

 

IMAG2073
Zuuuuuucckkeerrr – so viele verschiedene Erscheinungsarten

Und so kams eher wenig überraschend, dass es nicht bei einem Bissen Rote-Rüben-Brownie und ein wenig Obst blieb und der Zucker in all seinen Erscheinungsformen und Namen wieder meinen Körper in Beschlag nahm. Ich trat zwar gleich darauf auf die Bremse mit dem „ungesunden“ Lebenswandel und legte ein paar (veganen) Detox- /Fastentage ein. Aber die Hemmschwelle, die ich mir zuvor aufgebaut hatte um den Zucker aus meinem Leben zu streichen, war weg.
Zugleich interessierte mich aber auch, was die schlauen Köpfe, rund um die Zuckerverzichtsbücher und – Blogs hierzu schrieben und stieß auf erfreuliche und aufbauende Zeilen.

So schreibt Sarah Wilson in ihrem „Goodbye Zucker – zuckerfrei glücklich in 8 Wochen„*, dass Studien zeigen, dass Menschen wie ihr und ich, die sich selbst eine schlechte Essenswahl zugestehen und auch (Wichtig!) verzeihen, beim nächsten Mal, der Versuchung eher widerstehen können, als andere.

Auch schreibt sie, dass man während oder gleich nach einem Ausrutscher, in sich gehen soll und zwar im Sinne eines achtsamen Konsums. Zu hinterfragen, wie man den Geruch/Geschmack der Süßigkeit empfand und ob man die Gier auf mehr davon spürt. Und wie man sich fühlt. Aber VORALLEM soll man sich NICHT dafür bestrafen, denn so eine große Sache ist das dann auch wieder nicht. Also, back on track, zurück auf den Weg und wieder bewusst machen, man macht den Entzug für sich selbst und sonst keinen.
Tags darauf eher auf stärkehaltigen Nahrungsmittel verzichten und sehr nahrhaft und proteinreich und viel gesundes (grünes) Gemüse genießen, vielleicht ein Stück Fisch mit gedünstetem Brokkoli. Auch auf jeglichen Zucker (eh klar, alle Zuckerquellen) verzichten und sofern möglich – für mich nur eingeschränkt möglich – auf Koffein verzichten. UND: 🚰 viiiiiiiiiiiiiiiieeeeeellll Wasser (Leitungs- oder Mineralwasser, je nach Geschmack) und Tee zB Kräutertees oder auch frische, selbstgemachte grüne Smoothies* trinken.


UND: ich empfehle in solchen Momenten, den 7×7 Kräutertee von P. Jentschura. Schön vollmundiger und würziger Geschmack und mit vielen basenbildenden Kräutern. Erhältlich in Reformhäusern oder hier*.

Ich peppe ihn auch gerne mit einem Esslöffel Gojibeeren* auf.

Unbenannt-2

 

 

 

 

 

Für mich geht’s wieder um ein paar Erfahrungen reicher, zurück auf den Weg in ein zuckerloses und gesundes Leben. Habt ihr ähnliches erlebt oder auch ein paar Tipps für den konsequenten Zuckerverzicht?! Würde mich freuen von euch zu lesen!

 

 

 

 

(*= Affiliate-Links / Amazon-Partnerprogramm)

12 Tage bereits zuckerfrei

Ich möchte euch nur schnell mit ein paar Zeilen über meinen Zuckerentzug am Laufenden halten.

Bisher ist es mir im Großen und ganzen gut ergangen. Mit den neuen Frühstücksangewohnheiten komme ich mittlerweile gut zurecht. Sehr oft Eigerichte wie zB Rührei, hart gekochte Eier, Schinken aber auch Pfannkuchen oder Johurt mit Flocken und Nüssen.

 

So sieht mein Frühstück in den letzten Tagen aus!

 

Der Verzicht auf Fruchtzucker ist für mich als sehr aktive Person, die viel größere Herausforderung. Ich war es früher gewohnt mein Frühstücke mit zumindest ein bis zwei Obststücke aufzupeppen oder unterwegs mal die eine oder andere Frucht zu mir zu nehmen. Und es war für mich auch ein leichtes, eine ganze Pomelo auf der Couch zu verspeisen.

Gegen den Konsum von einem oder zwei Früchten ist auch sicher nichts einzuwenden, da die natürliche Zufuhr von wichtigen Vitaminen, Mineralstoffe und Balastststoffen durch Obst und Gemüse wichtig für uns ist. ABER: Unser Körper ist nur für die Aufnahme einer minimalen, sehr geringen Menge Fruchtzucker geschaffen, also etwa einer Menge von ein oder zwei kleinen Früchten. Zum Beispiel fünf Kilogramm Äpfel würde niemand von uns verspeisen, da die meisten nach maximal zwei Äpfeln satt wären. Aber ein großes Glas Saft wird schnell mal getrunken und wenn dann noch unterwegs ein gesunder Obstsmoothie oder ein Fruchtriegel oder die versteckte Fruktosequellen in Fertigsaucen oder Brot (!) hinzukommt, dann ist die noch tolerierbare Menge an Fruchtzucker sehr bald überschritten. Noch dazu muss ich festhalten, dass früher zu Zeiten unser Großeltern keine so großen Mengen Obst konsumiert wurden, wie wir es heute tun. UND: das Obst war damals auch unbelassener und regionaler und wurde saisonal konsumiert. Also keine 🍓 (Erdbeeren) aus Irgendwo und das im Januar! Heimische Erdbeeren im Mai-Juli und noch dazu wenn sie im (eigenen) Garten oder im Garten von Familie oder Freunden – hoffentlich ohne Pestizid- und Fungizideinsätzen – wachsen, perfekt! 😍😄

Deshalb freue ich mich schon sehr auf den ersten Biss in ein Stück Obst! Bald wieder!

Die letzten 6 Tage (erinnert euch an meinen ersten Post „Zuckerverzicht – Tag 6“ zu diesel Thema ) waren aber nicht nuuur einfach für mich. Das eine oder andere Mal wurde ich „Opfer“ von verstecktem Zucker. Es entschließt sich mir einfach nicht, warum man in Fleischwaren oder Brot Zucker (Glukose sowie Zuckeraustauschstoffe) hinzufügen muss. Aber auch in den Bioregalen der Supermärkte oder und Reformhäusern ist Einkaufen eher ein Hürdenlauf. Die Verkäufer/innen hinter den Verkaufstheken sind auch nicht nur begeistert von meinen Nachfragen und Nachbohren, was wo drin ist. Und beim „Auswärts essen“ gilt es fast eins oder beide Augen zuzudrücken und dann bei meinen eigenen Einkäufen und in meiner Küche kann ich dann wieder konsequent und kompromisslos verzichten.

Die Konzentration auf grüne (Blatt-)Gemüse sowie auf pflanzliche und tierische Proteinquellen sowie auf Kokosnussprodukte aller Art – ich gestehe: ich bin ein Kokosnussjunkie!😉 – lassen meinen Speiseplan nicht langweilig werden. Heute gabs beispielsweise gedünstete Forelle aus dem Backrohr mit Mangold, Kohlspossen/Rosenkohl und Petersilerdäpfeln (Karoffeln mit gehackter Petersilie). Relativ unaufwändig, super regional und saisonell und seeeehr lecker!


Natürlich bin auch ich ein Mensch mit schwachen Momenten und nicht vor Heißhungerattacken oder dessem kleinen Bruder, dem Gusto, gefeit. Gerade am späten Nachmittag, wenn das Energielevel absinkt, sinkt auch die Willenskraft und der innere Schweinehund steht auf der Matte. Was ich dagegen unternehme, verrate ich euch im nächsten Blogpost! Bleibt dran!

img_0270-1

Zuckerentzug – Tag 6

 

Meine Literatur

Nun, heute ist der sechste Tag des selbstgewählten Zuckerfastens („Sugarcleanse“) und die erste Woche ist bald um.
Schon oft hab ich das Projekt „Zuckerverzicht“ engagiert begonnen und ebenso schnell (mit einer Heißhungerattacke) wieder verworfen. Ich gehöre ja zu denen die sich im Großen und ganzen super gesund ernähren, aber auch etwas „anfällig“ sind für radikale Umstellungen (Vegetarier für 5 Jahre, „Fleischfresser“ für ein sehr eiweißlastiges Jahr dazwischen (low carb bzw Paleophase) mit einer anschließenden Phase von mehr als 2 Jahren veganer Ernährung. Mit letzterem ging es mir grundsätzlich auch ganz gut, aber im Herbst letzten Jahres fielen meine Eisen- und B12-Werte ins Bodenlose. Nach einigen Eiseninfusionen und B12-Injektionen, die die Mängel behoben, fällte ich einen Entschluss: „Keine dogmatischen Ernährungsweisen mehr! Ich ernähre mich so, wie ich es für richtig halte und nehme mir aus allen Ansätzen, das Beste FÜR MICH raus!“

Dennoch gibt’s natürlich immer Stellschrauben, wo man sich selbstnoptimieren möchte. Von Zeit zu Zeit bin ich halt schon eine Naschkatze, die es auch nicht bei einer Rippe Schokolade oder einem Bonbon belassen kann. Wie so einige von uns! Bei einigen lieben Freunden (M.Z.💗) hab ich schon miterlebt, wie toll es ohne die „Zuckergeiselhaft“ gehen kann und habe mich beim Buchhändler meines Vertrauens mit Lektüre eingedeckt, viele Blogs zum Thema gelesen und einen Starttermin gewählt. ⬇️ Leseliste findet ihr übrigens am Ende des Beitrags.

 

Zuckerverzicht ab nun!
Als Starttag wurde der letzte Mittwoch „Aschermittwoch“ gewählt, der passenderweise auch den Beginn der Fastenzeit symbolisiert. Für mich fiel er auch in den diesjährigen Skiurlaub. Ich fand es jedoch nicht so sehr nachteilig, hatte ich doch die Tage zuvor noch den Skihüttenklassiker „Kaiserschmarrn“ gegessen.

Die Randbedingungen meines Zuckerverzichts:

  • Orientierung an den Büchern von Sarah Wilson „I quit sugar“ (im dt. erschienen:“Goodbye Zucker“) und Damon Gameau „Voll verzuckert – That Sugar Book“
  • In der ersten Phase auch Verzicht auf Fruktose (Fruchtzucker) in Obst ect enthalten – später lockerer aber kontrollierter Umgang geplant ( aus natürlichen Quellen wie sie in Obst vorkommt ist gegen Fruktose nichts einzuwenden, nicht zu verwechseln mit zugesetzter Fruktose, wie sie z.B. in Softdrinks enthalten ist (Maissirup).
  • Keine Süßigkeiten oder süßen Leckereien in Bäckereien oder Coffeeshops
  • Wo sich „versteckter“ Zucker in minimalen Dosen nicht vermeiden lässt, mit Achtsamkeit konsumieren und diesen „Ausrutscher“ aber nicht weiter dogmatisieren
  • Dafür viiiieeelll Gemüse und gesunde Fette zB aus Nüssen ! (Kokosnuss sei dank!)
  • Keine Zuckeraustauschstoffe – zumindest am Anfang während des Entgiftens
  • Viel Geduld und Verständnis für mich selbst und mein Vorhaben.

Viele fragen sich jetzt vielleicht, was ich dann noch esse. Tja, alles andere! 😊 Bei industriell hergestellten Zutaten oder Lebensmitteln bin ich aber wie bereits zuvor ein Detektiv und seeeeehhrr misstrauisch!

Hier seht ihr mein gestriges Mittagessen:

Es gab als Vorspeise „Ham & Eggs Muffins“ á la Sarah Wilson und danach Kürbis-Vollkornnudeln mit Kokos-Hühnchennuggetts aus dem Buch von Damon Gameau.

 

Ham & Eggs Muffins
Kokosnuggetts nach Damon Gameau

Die erste Woche verlief bisher ganz gut, Süßwarenabteilung noch eher kritisches Gebiet, deshalb: Einkaufen mit Einkaufsliste! Und nichts anderes darf mit! Heißhungeranfälle bisher noch nicht stattgefunden, leichtes Schwächegefühl zwischen den Mahlzeiten jedoch wahrgenommen. Die Umstellung beim Frühstück von Getreidebreis mit Obst oder fruchtigen Smoothies auf Eier, Schinken und Avocados war ein wenig eine Herausforderung, aber anhand der Rezeptvielfalt, kein gröberes Problem.

Soooo meine Literaturliste:

  • „Goodbye Zucker“ von Sarah Wilson (auch ihre Homepage ist sehr zu empfehlen!)
  • „Voll verzuckert – That Sugar Book“ von Damon Gameau – zu seinem gleichnamigen Kinofilm „That Sugar Film
  • Der Blog „Projekt Gesundes Leben“ von Hannah Frey möcht ich euch sehr ans Herz legen
  • Und „Healthy Habits„, der Blog von Jasmin & Patrick bietet auch wundervolle Anregungen
  • Veronika’s Blog „Carrots for Claire“ hält viele gesunde Rezeptideen wie einen superleckeren Apfelkuchen bereit
  • Leckere Rezepte (mit teilweiser Süße auf natürlicher Basis) auch auf Ella Woodwards Blog „Deliciously Ella“ und im gleichnamigem Buch
  • Paleoblogs sind auch ein toller Rezeptfundus

Wie geht’s euch mit dem Zucker?! Seid ihr schon losgekommen davon oder fällt euch das Weglassen von Kaffee leichter als Zucker?!
<a href=“http://www.bloglovin.com/blog/14715053/?claim=m7fpz2kjgbp“>Follow my blog with Bloglovin</a>

Oft vergessen, aber sehr wichtig – das Aufwärmen!!!

Ich gehöre meistens auch zu den (Ausdauer-)Sportlern, die aufs Aufwärmen vor der sportlichen Betätigung gern mal vergessen und einen klassischen Kaltstart hinlegen.

Leider ist das nicht sonderlich schlau, da Überforderungen und in weiterer Folge Verletzungen die Konsequenz sein können. Ein kleines, feines Aufwärmprogramm ist für die Muskulatur und den Organismus die optimale Vorbereitung auf die bevorstehende Belastung und stärkt – Studien zu Folge –  die Oberschenkelmuskulatur und macht die Achillessehne flexibler.

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist ein Warm-Up-Programm zur Verletzungsprävention unerlässlich, da die kalte Umgebungstemperaturen und die „kalte“ Muskulatur schonend auf die Belastung vorbereitet werden wollen. Es geht beim Aufwärmen auch weniger um die Erhöhung der Körpertemperatur, sondern um die Steigerung der Durchblutung der Muskulatur.

Auch wichtig: zwischen der Vorbereitung auf die sportliche Betätigung und der eigentlichen Belastung sollte keine allzu lange Pause sein, denn sonst kann man gleich wieder von vorne beginnen.

In unserem Skiurlaub habe ich euch zu einem Winterlauf mitgenommen und zeige euch meine „Top 5“ 🖐🏻der Aufwärmübungen – inspiriert von der Serie „Home-Gym“ der Laufzeitschrift Runners World – die jeweils 10-15 mal pro Seite wiederholt werden. Und damit seid ihr dann perfekt gewappnet für euren nächsten Lauf:

Übung 1: Stechschritt (Goose-step training)

Aufrecht hinstellen (evtl anfangs seitlich festhalten) und das rechte Bein gestreckt bis zur Hüfte hochziehen. Zeitgleich den linken Arm schulterhoch heben, als ob man den rechten Fuss berühren möchte. Nach 10 Wiederholungen Seite wechseln.

 

Stechschritt

Übung 2: Ausfallschritt (Lunge)

Wieder aufrecht und hüftbreit hinstellen und die Arme in die Luft strecken. Nun mit dem rechten bzw. linken Bein einen weiten, tiefen Ausfallschritt nach vorne machen. Und nach wenigen Sekunden in der Stellung zurück in die Ausgangsposition. Nach 10 Wiederholungen pro Seite, die Seite wechseln.

Mein Yogini-Tipp: Vergleiche Krieger 1 (Virabhadrasana I)!

 

Ausfallschritt / lunge

 

Übung 3: Standwaage

Ihr stellt euch auf ein Bein (rechts bzw links) und beugt den Oberkörper nach vorne, bis ihr mit der gegenüberliegenden Hand den Boden berühren könnt und das zweite Bein, geht fürs bessere Gleichgewicht nach hinten. Nach 3-5 Sekunden geht ihr zurück in den Stand, 10-15 Wiederholungen pro Bein.

Variante:  Wie am Bild gezeigt, streckt ihr beide Arme in Verlängerung eures Oberkörpers nach vorne.

Mein Yogini-Tipp: Super um die Balance und Stabilität zu stärken. Vgl. Krieger 3 (Virahbadrasana III)

 

warrior 3
Standwaage / warrior 3

Übung 4: Seitlicher Ausfallschritt (straddle)

Aus einer breiten Grätsche heraus winkelt ihr das linke Knie an und verlagern so euer Körpergewicht auf die linke Seite. Anschließend beugt ihr den Oberkörper vor und berühren mit der gegenüberliegenden (rechten) Hand den Fuß. Zurück zur Ausgangsposition. Nach 10-15 Wiederholungen wird die Seite gewechselt.

 

Seitlicher Ausfallschritt

Übung 5: Rumpfbeuge (forward bend)

Ihr stellt euch mit einer großen Spreizung – dass heißt eure Füße sind etwas mehr als einer Beinlänge entfernt hin und die Zehen zeigen ganz leicht nach vorne. Wenn geht, dann sind eurenKnie durchgedrückt. Bei Beschwerden im unteren Rücken oder bei stark verkürzten Beinrückseiten, lieber die Knie etwas beugen um für eine Entlastung zu sorgen. Nun greift ihr mit der rechten Hand zum linken Fuß. Nach 3-5 Sekunden in der Position geht ihr  zurück in die Ausgangsposition und macht dasselbe zur rechten Seite. 10-15 Wiederholungen pro Seite.

 

Rumpfbeuge / forward bend

Diese fünf Übungen können natürlich auch im Cool down zur Dehnung der beanspruchten Partien geübt werden. Hierfür halten wir die Übungen 5-7 Atemzüge lang.

Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem nächsten (Winter) Lauf und freue mich, eure Aufwärmübungen bzw. Routinen kennenzulernen!

img_0236

Projekt #360daystomd – auf dem Weg zur ersten Mitteldistanz

Ende August 2015 habe ich bei den Ironman 70.3 Weltmeisterschaften in Zell/See gearbeitet und war – wie bei meinem Besuch beim Ironman Austria 2014 in Klagenfurt – wieder schnell neu infiziert mit dem „Virus Triathlon“.

 

Laufen auf der Radstrecke des IM 70.3 WC 2015
Laufen auf der Radstrecke des IM 70.3 WC 2015

 

Als leidenschaftliche Ausdauersportlerin habe ich ja bereits einige Wettkampferfahrungen in den Beinen. Neben sechs erfolgreich absolvierten Marathons war ich auch schon bei unzähligen Halb- und Viertelmarathons im In- und Ausland am Start.

2013 – damals in bestechender Jahresform – habe ich meine Premiere im Triathlonsport gegeben. Ich absolvierte im Rahmen des 7.Sulmsee Triathlon (mittlerweile in Planksee Triathlon umbenannt) meine erste olympische Distanz. Die olympischen Distanz umfasste eine Schwimmdistanz von 1,5km, damals geschwommen im Sulmsee bei Leibnitz in der Südsteiermark. Darauf folgte eine Raddistanz von 41,5km durch das landschaftlich sehr reizvolle Gebiet. Und anschließend folgte ein Laufbewerb von 10km (in 2,5km langen Runden) um den Sulmsee.

In den darauffolgenden Jahren blieb der Reiz eines (längeren) Triathlons aufrecht, aber ich verschob potentielle Bewerbe immer wieder hinaus.

Ende August 2015 war ich im Rahmen eines sehr lustigen Jobs bei den Ironman 70.3  Weltmeisterschaften in Zell am See dabei und konnte hautnah wieder Triathlonluft schnuppern und mich von der Euphorie anstecken lassen. Eines Abends während meines Aufenthalts habe ich mir meine Laufschuhe geschnappt, die Musik in die Ohnren gestöpselt und habe entlang der Radstrecke des Bewerbs – mit der traumhaften Hintergrundkulisse des  Großglockners und seiner Nachbarn – eine Laufrunde gedreht.

Während der Laufrunde fällte ich für mich den Entschluss und das Motiv ➡️ #360daystomd (seitdem auch einer meiner „ganz persönlichen“ Hashtags) – was nicht weniger bedeutet als 360 Tage / 1 Jahr bis zur Mitteldistanz (Ironman 70.3) über 1,9km Schwimmen, 90km Rennrad fahren und 21,1 km Laufen. Alles einzelne für sich super schaffbar, abermals zusammen: wir werden sehen! Und auf meinem Weg dahin werd ich euch am Laufenden halten!